Ein echter Spanienfan wird auch seinen Winterurlaub in Spanien verbringen wollen. Und das geht auch besser als so manche deutsche Wintersportfan glaubt. Es gibt zwei Regionen die sich für Winterurlaub auf Skiern eignen, eine im Norden, in den Pyrenäen und rund um die Picos de Europa und eine ganz im Süden, in der Sierra Nevada. Die Pyrenäen sind das bedeutendste Skigebiet der iberischen Halbinsel. Hier kommen Alpinsportler ebenso auf ihre Kosten wie Langlauffreaks. Die nordspanischen Ski-Gebiete erstrecken sich von den katalanischen Provinzen Girona und Lleida, über die Provinz Huesca in Aragonien und der baskischen Provinz Guipuzcoa bis nach Asturien. Die Infrastruktur ist gut, allerdings sind spanische oder englische Grundkenntnisse von Vorteil, mit Deutsch kommt man gar nicht weiter.
Winterurlaub in der Sierra Nevada Die Sierra Nevada eher ein Skiregion eher für Ungeübte und Anfänger, die Abfahrten sind eher einfach. Die Wintersportregion hält nur wenige anspruchsvolle Pisten bereit. Das Motto der Sierra Nevada lautet „Sonne und Schnee“ (Sol Y Nieve). Insgesamt 45 verschiedene Abfahrtpisten stehen den Alpinsportlern zur Verfügung. Die Pisten werden vorbildlich gepflegt und befinden sich in einem guten Zustand. Aufgrund der besonderen Lage kann man in der Sierra Nevada fast während der gesamten Saison mit Pulverschnee und Sonnenschein rechnen. Falls der Schnee doch einmal ausbleibt, sorgen 270 Schneekanonen für ausreichenden Nachschub.
Ein Vorteil gegenüber den Skigbieten in den Alpen ist, die Möglichkeit zwischendurch einen Abstecher an die Küste oder in die umliegenden Städte - beispielsweise Granada - unternehmen kann und neben dem Wintersport auch die spanische Kultur genießen kann.
